Sechstes Gebot - Autoren

12-02-2012 von Radioredaktion

Das sechste Gebot, das im Alten Testament der Bibel als anscheinend klare Norm für menschliches Verhalten steht, wird gerne mißverstanden. Es heißt „Du sollst nicht ehebrechen“ und nicht etwa „Du sollst nicht unkeusch sein.“ Es ist also kein Gebot, das menschliche Sexualität im allgemeinen regeln will. Das haben zwei Männer in zwei Büchern klar herausgearbeitet, die sich beide mit den Zehn Geboten befassen: Der ehemalige Kulturchef des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL, Mathias Schreiber, und der frühere bayerische Innenminister und Ministerpräsident Günther Beckstein. Lothar Reichel hat sich mit Ihnen über das sechste Gebot unterhalten.

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Sechstes Gebot - Eheberater

12-02-2012 von Radioredaktion

Das sechste Gebot ist ziemlich unmißverständlich: „ Du sollst nicht ehebrechen“. Schon seit der Zeit der Entstehung der zehn Gebote, ca. 800 bis 600 vor Christus, ist das also Thema, wo Menschen miteinander leben. Das Fremdgehen, egal ob in der Ehe oder der Beziehung ist oft auch Anlaß für Paare, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Regine Krieger hat mit einem Experten der Ehe- Familien- und Lebensberatung der Diözese Würzburg gesprochen. Er erzählt, wie er das sechste Gebot heute einordnet, wie er in seiner täglichen Arbeit mit dem Thema Ehebruch umgeht, und wie oftmals alles anfängt…

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Fünftes Gebot -- Entstehung

29-01-2012 von Radioredaktion

Wir haben uns da schon ein wuchtiges Projekt vorgenommen: Die 10 Gebote in ihrer ursprünglichen Bedeutung und dann noch aktuell interpretiert. Jedes einzelne, schön der Reihe nach….
Mit dabei: Professoren, ein ehemaliger bayerischer Ministerpräsident, ein früherer Mitarbeiter des Hamburger Wochenmagazins „Der Spiegel“, aber auch ganz normale Leute von der Straße….
Inzwischen sind wir beim fünften Gebot angekommen.
Wer jetzt überlegt: Welches war das doch gleich, der wird’s sofort erfahren.
Petra Langer hat sich die original hebräische Fassung vorlesen lassen. Interpretiert wird es von unserer bewährten Expertin Barbara Schmitz.

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Fünftes Gebot -- die juristische Sicht

29-01-2012 von Radioredaktion

„Du sollst nicht töten“ – das Fünfte Gebot des Alten Testaments dürfte unter „normalen“ Menschen unumstritten sein. Schon immer wurde die Tötung eines Menschen als abscheuliches Verbrechen angesehen. Dennoch: Töten ist nicht gleich töten. Auch das deutsche Strafrecht unterscheidet da mehrere Kategorien. Bei der vorsätzlichen Tötung eines Menschen gibt es gleich zwei Straftatbestände: Mord und Totschlag. Für den Laien auf den ersten Blick nicht leicht zu verstehen. Lothar Reichel und der Würzburger Rechtsanwalt Ulrich Heidenreich sorgen deshalb für Durchblick.

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Fünftes Gebot -- der Paragraph 218

29-01-2012 von Radioredaktion

Es ist sicher das Gebot, an das sich die meisten von uns noch erinnern würden, wenn sie die zehn Gebote aufzählen sollten. Das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“. Vorhin haben wir schon gehört, dass sich diese vier Worte im Ursprung, also zur Zeit der Entstehung der Zehn Gebote, wirklich nur auf das „Morden“ bezogen haben. Umso interessanter, dass Menschen von heute durchaus weitere Bezüge herstellen. Sowohl der ehemalige bayerischen Ministerpräsident Günter Beckstein, als auch der ehemalige Spiegel Redakteur Mathias Schreiber haben Bücher veröffentlicht, in denen sie sich Gedanken darüber gemacht haben, was das alte Regelwerk von damals heute noch bedeuten kann. Und sind bei der Interpretation des 5. Gebotes auch aufs Thema Abtreibung gestoßen.

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fünftes Gebot -- die Sicht eines Polizisten

29-01-2012 von Radioredaktion

„Du sollst nicht töten.“ Wie lässt sich das Gebot eigentlich mit der Arbeit der Polizei vereinbaren? Zumal deren Spezialeinsatzkommandos manchmal die Waffe sogar gezielt einsetzen, um einen Täter zu töten, damit andere überleben können. Sebastian Auer hat einen Beamten getroffen der ihm erzählt hat, wie er mit der Situationen umgeht.

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