Das Geld ist die Droge

12-10-2008 von Radioredaktion

Eigentlich waren sie nur auf der Suche nach ganz viel Glück und Geld – doch dies ist ihnen zum Verhängnis geworden. Weit über 100.000 Menschen in Deutschland leiden unter Glücksspielsucht.

In Bayern sind in den vergangenen Wochen 20 neue Beratungsstellen zu dieser Suchtkrankheit eingerichtet worden, eine davon in Würzburg, und zwar in Trägerschaft der Caritas. Dominic Winkel hat unter anderem mit der Sozialpädagogin Petra Müller gesprochen, die diese Stelle betreut. Sie weiß, wie die Sucht beginnt – vor allem, wenn Geld die Droge ist.

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Sittlichkeit des Glücksspiels

12-10-2008 von Radioredaktion

„Gott würfelt nicht“. Dieses Zitat von Albert Einstein kann natürlich keiner so einfach auf den Wahrheitsgehalt überprüfen. Fakt ist aber, dass Glücksspiele wie z.B. Würfeln, Kartenspielen oder Losen Menschen schon immer fasziniert haben.

Bis wann genau der Spieltrieb des Menschen zurückdatiert werden kann, und vor allem, wie es um die Sittlichkeit des Glücksspiels im Lauf der Zeit bestellt war, hat Regine Krieger recherchiert. Sie hat mit einem Volkskundler über Moral und Unmoral von Glücksspielen gesprochen.

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Glücksspiel für die Vornehmen

12-10-2008 von Radioredaktion

Umgangssprachlich heißen Etablissements, in denen gezockt wird, „Spielhöllen“. Die einschlägigen Örtlichkeiten, in denen Automaten Geld verschlingen und nur manchmal ausspucken, haben nicht den besten Ruf.

Aber es gibt auch feine Adressen, in denen es trotzdem um die gleiche Sache geht: Spielbanken, mit einem Touch von Weltläufigkeit auch „Casinos“ genannt. Da tragen die Croupiers Anzug und Fliege, der Umgangston ist gedämpft, und das Publikum macht auf vornehm.

Lothar Reichel hat das altehrwürdige Casino der Kurstadt Bad Kissingen besucht und mit dem Direktor übers Spielen auf höherem Niveau geplaudert.

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Ein Thriller regt die Kirche auf

12-10-2008 von Radioredaktion

Selten war ein Film mit so viel Diskussionen und Geheimniskrämerei verbunden wie „Sakrileg – Der Da Vinci Code“, der Sonntagabend um 20.15 Uhr erstmals im deutschen Free-TV lief. Am Erfolg der Verfilmung des Mega-Bestsellers von Dan Brown konnte auch die massive Kritik aus Kirchenkreisen nichts ändern. Sogar Kardinäle aus dem Vatikan riefen nach dem Kinostart zum Boykott des Films, zu Demonstrationen und zu gerichtlichen Schritten auf.

Stein des Anstoßes ist vor allem die Darstellung Jesu als bloßer Mensch, der, laut Film, mit Maria Magdalena zusammen sogar Kinder gehabt habe. Ist die Aufregung gerechtfertigt? Oder können auch fromme Zuschauer guten Gewissens einschalten, weil es ja nur eine fiktive Geschichte ist? Und ist aus evangelischer Sicht vielleicht eh alles halb so schlimm? Regine Krieger hat mit einem evangelischen Theologen über den Film, das Buch und seine Thesen gesprochen.

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Fränkische Ortsnamen: Opferbaum

12-10-2008 von Radioredaktion

In unserer Serie „Fränkische Ortsnamen zwischen fromm und lustig“ bereisen wir für Sie Dörfer und klären die Herkunft ihrer Namen. Opferbaum gehört da auf jeden Fall mit hinein. Dieser Ortsname ist nämlich beides: Hört sich komisch an und hat einen religiösen Hintergrund.

Und als Regine Krieger dann auch noch erfahren hat, dass das kleine 750 Seelen Dörfchen kurz nach Bergtheim schon 4000 Jahre alt ist, hat sie sich endgültig auf Spurensuche gemacht, um zu klären was es mit Opferbaum auf sich hat.

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