Sir Arthur Conan Doyle und der "echte" Sherlock Holmes

24-05-2009 von Radioredaktion

Manche Figuren aus Büchern haben eine solche Lebenskraft entwickelt, daß die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt, es ist kaum noch zu sagen, ob es sich dabei um eine Erfindung oder um eine Person handelt, die tatsächlich gelebt hat. Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes gehört dazu. Sein geistiger Vater, Sir Arthur Conan Doyle, hat ihn so lebendig beschrieben, daß man meint, er sei tatsächlich im Londoner Nebel unterwegs gewesen. Der Schriftsteller wäre letzten Freitag 150 Jahre alt geworden – Lothar Reichel hat ihm und seinem Sherlock Holmes ein Porträt gewidmet.

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Lebensbücher: Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner!

24-05-2009 von Radioredaktion

Wer träumt nicht davon, im Leben und Beruf alles gut auf die Reihe zu kriegen. Nur wie – das ist oft die große Frage…
Wer viel Geld hat, leistet sich einen Coach. Der persönliche Lebensberater analysiert und gibt Tipps, wie man endlich zu dem kommt, was man erreichen möchte.
Wem das Geld dazu fehlt, der kann sich auf dem Büchermarkt umsehen. Dort findet man derzeit unendliche viele Lebensratgeber. Zum Beispiel: „Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner“ von Talane Miedaner.
Regine Krieger und Lothar Reichel picken einige der 101 Tipps heraus. Eine weitere Folge ihrer Serie „Lebensbücher“...

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Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner!
Der Ratgeber von Talane Miedaner ist als Taschenbuch im mvg-Verlag erschienen und kostet 9,90 Euro.

Filmbesprechung "Illuminati"

17-05-2009 von Radioredaktion

Es scheint diese spezielle Mischung zu sein: spektakuläre Schauplätze, dubiose Machenschaften einer Geheimorganisation, finstere Kirchenmänner und mysteriöse Symbole – das alles flott gemixt und in einen Thriller verpackt.
Das Erfolgsrezept des amerikanischen Autors Dan Brown. Mit „Sakrileg“ hat das bestens geklappt. Millionen Bücher wurden verkauft. Die Verfilmung war ein Riesenerfolg.
Jetzt ist „Illuminati“ dran. Diese Woche war Kinopremiere.
Statt in Paris spielt der Film diesmal in Rom. Gerade zu der Zeit, als einer neuer Papst gewählt werden soll….
Das ist wohl Pflichttermin für die Kirchenredaktion.
Lothar Reichel, Regine Krieger und Petra Langer – mitten drin im Vatikan…

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Besuch von Bischof Kräutler

17-05-2009 von Radioredaktion

Wohl kaum eine Organisation ist weltweit so vernetzt wie die katholische Kirche. Da liegt es nahe, immer mal wieder über den eigenen deutschen Kirchturm hinaus zu blicken.
Gestern gab es dazu reichlich Gelegenheit: Beim ersten „Tag der Weltkirche“ in Würzburg.
Ein bunter Gottesdienst im Dom dazu Workshops zu Themen wie „Christen in Asien“, Kontakte nach Afrika, Befreiungstheologie in Lateinamerika, Tänze aus Bolivien.
Der prominenteste Gast kam aus Brasilien: Erwin Kräutler.
Petra Langer stellt ihn vor.

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Das Orestie-Projekt - Teil 1

17-05-2009 von Radioredaktion

Schon die alten Griechen wußten gut, wie es um den Menschen steht: das Leben ein Kampf, viel Schatten, wenig Sonne. Fragen, die uns heute bewegen, wurden schon vor zweieinhalbtausend Jahren gestellt – und sogar manchmal beantwortet. Wir kennen diese Fragen und Antworten aus den alten griechischen Tragödien, von denen uns einige erhalten sind: dichterische Monumente der europäischen Kulturgeschichte. Im kommenden Herbst wird das Würzburger Mainfrankentheater eines dieser Monumente auf die Bühne bringen: die „Orestie“. Im Augenblick laufen weitgespannte Vorbereitungen dazu, denn die Aufführung dieses Stücks wird sogar wissenschaftlich begleitet. Lothar Reichel fragt, was uns das alte Stück heute noch zu sagen hat.

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Das Orestie-Projekt - Teil 2

17-05-2009 von Radioredaktion

Die Geschichte einer Familie hat über Jahrtausende hinweg Europa immer wieder beschäftigt: Es geht um die Atriden, die einst im alten Griechenland eine ganz eigene Tragödie in die Welt setzten. Ein Fluch lastete auf ihnen und führte unentwegt zu Mord und Blutrache. An diesem Stoff haben sich unendlich viele Künstler abgearbeitet, das Urdrama sozusagen, die „Orestie“, wird im Herbst im Würzburger Mainfrankentheater gespielt, eines der großen Werke der Theatergeschichte. Lothar Reichel hat bereits geschildert, wie das Opfer der Tochter Königs Agamemnon zum Gattenmord und zur Rache durch den Sohn Orest, der der „Orestie“ den Namen gab, geführt hat.

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