Ritterkapelle in Haßfurt saniert

12-09-2010 von Radioredaktion

Wenn eine vertraute Umgebung neu gestaltet wird, ist nicht jeder sofort begeistert – das gilt für das eigene Wohnzimmer genauso wie für öffentliche Bauwerke.
So gab es auch in Haßfurt nicht nur Begeisterung, als es hieß die berühmte „Ritterkapelle“ muss saniert werden. Doch inzwischen ist der zum Teil lautstarke Protest verstummt und die meisten Haßfurter freuen sich über die neue Gestaltung.
Jetzt am Sonntag kommt der Würzburger Bischof zur Einweihung nach Haßfurt.
Petra Langer hat bei einer Pressekonferenz Bürgermeister und Bauherren getroffen.

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Kreuz an der Wand

12-09-2010 von Radioredaktion

In der Antike galt das Kreuz als die „schändlichste Form“ der Todesstrafe. Für Christen sind die zwei Balken im Lauf der Geschichte zu ihrem Erkennungszeichen geworden.
Wie sich staatliche Einrichtung gegenüber dem Kreuz an der Wand verhalten sollen, darüber ist in den letzten Jahren viel und heftig – auch auf höchster politischer Ebene – gestritten worden.
Diesen Streit noch einmal aufzurollen – darum geht es im Beitrag von Petra Langer nicht. Vielmehr hat sie interessiert, seit wann es diesen Brauch eigentlich gibt, ein Kreuz an die Wand zu hängen. Und dann wollte sie noch wissen, wie verbreitet dieser Brauch heute noch ist. Dafür ist sie in einen Laden gegangen, in dem seit vielen Jahrzehnten Kreuze verkauft werden.

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Die Offenbarung des Johannes: Einführung

12-09-2010 von Radioredaktion

Die Diözese Würzburg steht ja gewissermaßen in diesem Jahr im Endspiel. Denn „Endspiel“ lautet das plakative Motto einer Aktion, in der die Apokalypse im Mittelpunkt steht. Apokalypse – verstanden als endzeitliches Ereignis, aber natürlich auch als das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Johannes, manchmal auch Geheime Offenbarung genannt. Ein rätselhafter Text, oft mißverstanden und zum Horrorszenario umgedeutet. Wir wagen jetzt im Herbst in der Kirchensendung etwas Ungewöhnliches: Wir möchten Ihnen den gesamten Text der Offenbarung des Johannes in einer Lesung durch den Schauspieler Kai Christian Moritz vorstellen. Weil dabei aber so vieles rätselhaft ist, gibt es auch noch Erklärungen eines Bibelwissenschaftlers dazu. Und bevor wir gleich damit beginnen, erst einmal ein Überblick über das geheimnisvollste Buch der Bibel von Lothar Reichel.

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Die Offenbarung des Johannes: 1. Kapitel

12-09-2010 von Radioredaktion

Es ist das vielleicht unzugänglichste, schwierigste Buch der Bibel, zumindest des Neuen Testaments. Andererseits sind ungeheuer viele Bilder und Vorstellungen unseres Weltbildes aus der Offenbarung des Johannes entnommen. Jeder Hollywood-Film, der sich mit dem Weltuntergang beschäftigt, bedient sich in der Apokalypse, wie dieses Buch auf Griechisch heißt. Alle großen Künstler des Abendlandes, die das Ende der Zeiten darstellen wollten, fanden dort ihre Vorlagen. Wir möchten Ihnen in den kommenden Wochen die Offenbarung des Johannes als Gesamttext vorstellen. Einmal der Text pur, denn er ist ja auch große Literatur. Und dann jeweils einige knappe Erläuterungen dazu. Wir beginnen heute mit dem ersten Kapitel. Dort stellt sich der Verfasser Johannes vor und berichtet, was er in einer Vision gesehen hat – nämlich den Richter der Endzeit, Jesus Christus, der ihm erscheint und ihm einen Brief diktiert. Es liest der Schauspieler Kai Christian Moritz vom Würzburger Mainfrankentheater.

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Die Offenbarung des Johannes: 1. Kapitel - Kommentar

12-09-2010 von Radioredaktion

Gerade konnten Sie also das 1. Kapitel aus der Offenbarung des Johannes hören. Was da verschiedene Bilder und einzelne Stellen zu bedeuten haben – das sagen Ihnen nun noch Lothar Reichel und der Würzburger Bibelspezialist Burkard Hose. Er ist Fachmann für das Neue Testament und hat sich eigens für unser Projekt, die gesamte Offenbarung vorzustellen, mit diesem schwierigen Text noch einmal ausführlich beschäftigt.

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