Sarg

14-11-2010 von Radioredaktion

Heute ist schon wieder so ein Sonntag im November, der einen melancholischen Namen hat: Volkstrauertag.
Wir nehmen diesen Tag mal zum Anlaß, um ein ernstes Thema aufzugreifen, nämlich das Thema „Sarg“.
Meistens werden wir ja erst damit konfrontiert, wenn es soweit ist. Wenn plötzlich jemand in der Familie für immer die Augen zumacht. Dann gibt es auf einmal viele Fragen zu beantworten.
Um all das Organisatorische soll es beim Beitrag von Petra Langer nicht gehen. Sie nähert sich dem Thema Sarg nun erst mal mit einer einzigen Frage…

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Seven Gates of Jerusalem

14-11-2010 von Radioredaktion

Wer diese Woche in den Würzburger Dom wollte, stieß über Tage hinweg auf verschlossene Türen. Das kommt nicht oft vor, doch es gab einen besonderen Grund. Etwa 250 Studenten der Musikhochschulen Würzburg und Krakau in Polen probten die Aufführung eines gewaltigen Werkes, das gestern abend dann zu hören war: „Seven Gates of Jerusalem“ von Krzysztof Penderecki – ein Oratorium, das auf Psalmen und prophetischen Texten des Alten Testaments der Bibel basiert und Geschichte und Zukunft der heiligen Stadt Jerusalem thematisiert. Das Projekt war die größte Aufführung, die von der Würzburger Musikhochschule je auf die Beine gestellt wurde und ist Bestandteil des Jahresprogramms der Diözese Würzburg „Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010“.
Lothar Reichel durfte trotz verschlossener Türen in den Dom.

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Die Offenbarung des Johannes: 17. Kapitel

14-11-2010 von Radioredaktion

Gestern abend fand im Würzburger Dom das große Projekt der Diözese Würzburg 2010 seinen musikalischen Höhepunkt. „Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010“ heißt dieses Projekt ja – das Oratorium „Seven Gates of Jerusalem“, das im Dom zu hören war, paßte dazu, weil es von der Geschichte und der Zukunft der heiligen Stadt Jerusalem erzählt – mit Texten der Bibel. Auch bei uns geht es seit Wochen um einen Text der Bibel, der durchaus auch die Stadt Jerusalem zum Inhalt hat. Es ist die christliche Apokalypse, die sogenannte Offenbarung des Johannes. An dieser Stelle liest der Schauspieler Kai Christian Moritz nun das 17. und 18. Kapitel. Im 17. Kapitel ist auch von einer Stadt die Rede, die einen chiffrierten Namen trägt.

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Die Offenbarung des Johannes: 17. Kapitel - Kommentar

14-11-2010 von Radioredaktion

Das 17. Kapitel der Offenbarung des Johannes ist wieder voller merkwürdiger Bilder und schwer verständlicher Anspielungen. Licht ins Dunkel bringen deshalb Lothar Reichel und der Würzburger Bibelspezialist Burkard Hose.

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Die Offenbarung des Johannes: 18. Kapitel

14-11-2010 von Radioredaktion

Ersetzt man in den Kapiteln 17 und 18 der Offenbarung des Johannes den Namen Rom durch Babylon – dann ist sofort klar, daß es in diesem ganzen Text immer wieder um die Auseinandersetzung der frühen Christen mit dem Römischen Reich und dem zwangsweise angeordneten Kaiserkult ging. Dem Verfasser der christlichen Apokalypse war dieser Anspruch ein gewaltiger Dorn im Auge. Deshalb wettert er gegen Babylon und meint damit Rom. Das 18. Kapitel – gelesen von Kai Christian Moritz.

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Die Offenbarung des Johannes: 18. Kapitel - Kommentar

14-11-2010 von Radioredaktion

Erst wird die Stadt Babylon als Hure bezeichnet, dann wird ihr Sturz angekündigt und schließlich der Untergang beschrieben. In der Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch der Bibel, ist damit allerdings das Schicksal Roms gemeint. Details, die man noch wissen sollte, präsentiert von Lothar Reichel und dem Bibelexperten Burkard Hose.

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