Wo Adam und Eva zuhause sind

05-08-2012 von Radioredaktion

Bis 1894 konnten aufmerksame Betrachter sie an der Außenfassade der Würzburger Marienkapelle entdecken:
Adam und Eva – so wie Gott sie geschaffen hat, nur mit einem Feigenblatt bedeckt. Doch der damalige Dompfarrer störte sich an dem, was Tilmann Riemenschneider 1491 aus Stein gemeißelt hatte und ließ die beiden Figuren abnehmen.
So mussten sich die beiden eine neue Heimat suchen.
Nach ein paar Zwischenstation fanden sie den Weg ins Mainfränkische Museum – oben auf der Festung Marienberg. Inzwischen gehören die beiden Nackten zu den Attraktionen des Museums und stolz heißt es dort auf Plakaten:
„Wo Adam und Eva zu Hause sind“.
Jetzt wurden sie auch noch zu einem sogenannten „Leuchtturm-Objekt“ ausgewählt.
Petra Langer hat sich anlocken lassen.

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