Kardinal Kasper hört auf

04-07-2010 von KNA-Hörfunkredaktion

Elf Jahre lang gehörte der deutsche Kardinal Walter Kasper zu den profiliertesten Persönlichkeiten im Vatikan. Als ”Ökumene-Minister”, als Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, bestimmte er unter Papst Johannes Paul II. wie unter dessen Nachfolger Benedikt XVI. maßgeblich die Linie der katholischen Kirche im Verhältnis zu den anderen Kirchen wie zum Judentum. Fortschritte im Kontakt zur Orthodoxie wie zu den Kirchen der Reformation sind zum guten Teil dem früheren Theologieprofessor und Bischof von Rottenburg-Stuttgart zu verdanken.
Jetzt geht er in den Ruhestand.
Mit Gottfried Bohl hat der „Ökumene-Minister“ Bilanz gezogen.

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