Wunibald Müller bilanziert Missbrauchsdebatte

30-01-2011 von KNA-Hörfunkredaktion

Mit der Pressekonferenz von Jesuitenpater Klaus Mertes am 28. Januar 2010 begann die heftige Missbrauchsdebatte. Ein Jahr später ist schon viel getan worden, doch um manche Themen machen Kirchenvertreter immer noch einen weiten Bogen, kritisiert der bekannte Psychotherapeut und katholische Theologe Wunibald Müller. Schon vor Jahren hatte er viele Entwicklungen in Sachen Missbrauch vorhergesagt. Heute warnt er davor, andere Themen noch länger zu tabuisieren – stattdessen müsse es offene und ernsthafte Debatten geben.
Müller leitet das Recollectio-Haus in Münsterschwarzach, wo er er Priester und Ordensleute betreut, die sich ausgebrannt fühlen oder genau dies verhindern wollen. Seit vielen Jahren forscht er zudem darüber, wie sexueller Missbrauch in der Kirche erkannt und verhindert werden kann.
Gottfried Bohl informiert.

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