Achtes Gebot - Richter und Lügen

04-03-2012 von Radioredaktion

„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“. Mit dem 8. Gebot waren im ursprünglichen Sinn ganz konkret Zeugenaussagen gemeint, auch wenn bei uns im Sprachgebrauch der Einfachheit halber oft „Du sollst nicht lügen“ daraus gemacht wird. Im Rahmen unserer großen Serie über die Zehn Gebote wollen wir jetzt unseren Blick auch genau dahin richten, wo Zeugenaussagen auch heute noch getätigt werden: Wir schauen ans Gericht. Regine Krieger hat einen Richter mit langjähriger Berufserfahrung getroffen. – In unserem heutigen Sinne gedacht- einen Mann, der während der Arbeit häufig angelogen wird. Angeklagte dürfen vor Gericht lügen, um sich selbst zu schützen. Zeugen müssen die Wahrheit sagen, aber trotzdem kommen Meineide vor. Er erklärt, wie er versucht herauszufinden, ob jemand lügt oder nicht.

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