Das Gottesteilchen (Teil 1)

15-07-2012 von Radioredaktion

Es gab einige sehr menschliche Pannen im 27 Kilometer langen Ringtunnel, dem Teilchenbeschleuniger LHC am CERN: Zum Beispiel einer vergessene Bierflasche im Beschleuniger- oder die von einem Vogel fallengelassenen Baguettekrümmel, die das Ergebnis verfälschten. Doch jetzt, nach fast 50 Jahren und geschätzten 10,3 Milliarden Euro scheinen die Wissenschaftler ihre göttliche Seite entdeckt zu haben: Das Experiment ist offenbar geglückt, das so genannte Gottesteilchen gefunden. Schön. Und was heißt das jetzt? Für den Menschen im allgemeinen und den Christen im Besonderen? Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick warnte zumindest schon davor, Gott auf ein Elementarteilchen zu reduzieren. Bevor sich wegen dieses winzigen Gottesteilchens Verwirrung breit macht, hat Regine Krieger mal einen Würzburger Experten dazu befragt.

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Das Gottesteilchen (Teil 2)

15-07-2012 von Radioredaktion

Der Physikexkurs geht in die zweite Runde. Wenn ein Teilchen schon Gottesteilchen heißt, darf es ruhig auch mal im Kirchenmagazin Erwähnung finden. Eben haben wir schon von einem Würzburger Experten, der selbst auch im CERN bei der Suche des Higgs Teilchens mitgeforscht hat, Einiges erfahren: Zum Beispiel, dass dieses winzige Teilchen für die Masse aller Dinge verantwortlich ist. Trotzdem läuft es Gott nicht den Rang ab, meint der Physiker. Regine Krieger hat mit ihm über das Gottesteilchen gesprochen.

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Johannisbräuche

24-06-2012 von Radioredaktion

Johanni oder Johannistag – es gibt unterschiedliche Varianten, wie der heutige 24. Juni umgangssprachlich genannt wird. Auf jeden Fall gibt der heilige Johannes diesem Tag seinen Namen. Populär ist er deshalb geworden, weil er die Zeit der Sommersonnenwende markiert.
Viel Brauchtum hat sich da im Lauf der Jahrhunderte auch in Unterfranken entwickelt.
Regine Krieger gibt zusammen mit Bezirksheimatpfleger Klaus Reder einen Überblick über Johannisbräuche von Aschaffenburg bis ins Taubertal.

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Weibliche Gottesbilder

17-06-2012 von Radioredaktion

„Gott weiblich“ – so nennt sich eine Ausstellung, die aktuell in der evangelischen Stephanskirche in Würzburg läuft. Sie gibt einen guten Einblick, wie sich Menschen im Alten Orient Gott vorgestellt haben. Häufig als kraftvolle Frauen, die selbstbewußt ihre Weiblichkeit zur Schau stellen.
Begleitend zur Ausstellung gibt es eine Vortragsreihe in der Universität Würzburg. Immer montags um 19 Uhr werden verschiedene Facetten betrachtet.
Jetzt am vergangenen Montag war die jüdische Rabbinerin Elisa Klapheck aus Frankfurt als Referentin eingeladen.
Petra Langer hat sich nach Vortrag über „Rabbinische Vorstellungen von Gottes Weiblichkeit“ mit ihr unterhalten.

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"Gott weiblich": Göttin Isis

03-06-2012 von Radioredaktion

Wie entstehen eigentlich unsere Vorstellungen im Kopf von so schwierigen Begriffen wie „Gott“?
Durch Geschichten, die wir seit Kindertagen kennen. Durch Bilder, die wir in Kirchen oder Museen gesehen haben.
Eine Ausstellung in der evangelischen Kirche St. Stephan will diese Bilder mal etwas aufwirbeln…
Sie nennt sich „Gott weiblich“. Und wie der Titel schon vermuten lässt, nähert sie sich unter einem ganz bestimmten Blickwinkel diesem Thema.
Petra Langer hat sich darauf eingelassen. Hat einen Experten für Religionen im alten Orient getroffen. Und der hat ihr von der ägyptischen Göttin Isis erzählt. Aber auch von Powerfrauen und Himmelsköniginnen…

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Ausstellung "Gott weiblich": Göttin Aschera

20-05-2012 von Radioredaktion

Haben Sie jemals von einer Göttin „Aschera“ gehört?
Höchstwahrscheinlich nicht.
Petra Langer kannte sie bis vor kurzem auch nicht. Doch seit sie in der Ausstellung „Gott weiblich“ war, weiß sie, was es mit dieser Göttin auf sich hat. Noch bis zum 25. August sind in der Würzburger Stephanskirche zahlreiche Abbildung der Göttin Aschera zu bestaunen. Die sind zwar oft nur winzig klein, aber echte „Hingucker“ sind sie trotzdem.

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