Bischof erklärt Japanern Riemenschneider

16-09-2012 von Radioredaktion

Wenn ein japanischer Journalist, dessen Steckenpferd normalerweise die Literaturthemen in einer Tageszeitung sind, einen Reiseantrag ins ferne ferne Deutschland stellt, ist das bestimmt schon was Besonderes. Noch spezieller mutet es dann an, wenn dieser Journalist nicht nach Berlin oder München reist, sondern extra hier zu uns nach Unterfranken ins kleine Würzburg – bzw. sogar ins noch kleinere Örtchen Maidbronn. Anlaß dafür: Eine Ausstellung über die Werke von Tilman Riemenschneider, die derzeit in Tokio zu sehen ist. Diese Fährte wurde in Japan aufgenommen und bis zum Ort des Wirkens des berühmten Bildhauser, bis hier zu uns zurückverfolgt. Ziel: Mehr über Riemenschneider zu erfahren, und über ihn in der Heimat zu berichten. Und so kam es, dass kürzlich ein Journalist, eine Übersetzerin und ein Photograph aus Asien mit einem Experten des Bistums über den Würzburger Meister gesprochen haben. Regine Krieger hat bei der Begegnung Mäuschen gespielt.

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