Schwarz (Teil 4)

25-11-2012 von Radioredaktion

Vier Sonntage lagen haben wir uns intensiv mit der Farbe Schwarz beschäftigt – zum einen weil der November traditionell der Monat ist, an dem düstere Themen sich schon durch den Kalender aufdrängen: Volkstrauertag, Totensonntag….

Zum anderen läuft derzeit im Sepulkralmuseum in Kassel die Sonderausstellung „Schwarz“. Ganz viele verschiedene Facetten werden dabei in den Blick genommen: Warum ist Schwarz die Farbe der Trauer, aber auch die für festliche Anlässe? Wann spricht man von schwarzer Magie? Und warum wird ausgerechnet die Pest als schwarzer Tod bezeichnet?

All das haben wir an den letzten Sonntagen versucht zu beantworten. Heute hat Petra Langer noch mal die Ohren gespitzt und sich nach Redewendungen umgehört, in denen auch wieder Schwarz auftaucht.

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Grammatik-Pfarrer

17-06-2012 von Radioredaktion

Es heißt ja immer, die Menschen in Süddeutschland würden die deutsche Sprache nicht so gut beherrschen, wie die Norddeutschen. Nichts desto trotz hat ausgerechnet ein Franke die deutschen Grammatikregeln erfunden. Und zwar ein Pfarrer. Wie das zustande kam, weiß Daniel Stiegler.

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Bibelabschreiben

05-02-2012 von Radioredaktion

Die neuen Medien machen es uns einfach – in Windeseile sind ein paar Zeilen eingetippt, per e-Mail weggeschickt und fertig ist die Sache. Lange, handgeschriebene Briefe haben mittlerweile Seltenheitswert!
Umso außergewöhnlicher wirkt das Bibelabschreibprojekt einer kleinen evangelischen Kirchengemeinde namens „Ortenburg“ bei Passau.
Mareen Meier über eine kuriose Idee.

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„…zfeix, sakrament noamal“ - Fluchen mit der Religion

24-07-2011 von Radioredaktion

„Ja, Kruzifix noch einmal!“, „Herrgott Sakrament“ oder „Jesus Maria“, ganz ehrlich: ich fluche auch, wenn mir etwas nicht gelingt. Ein in Bayern lebender Engländer erforscht seit 23 Jahren den bayrischen Dialekt. Anthony Rowley weiß, warum wir überhaupt fluchen und Britta Hundesrügge hat nachgefragt.

© KNA – alle Rechte vorbehalten. Dies ist ein Beitrag von KNA-Hörfunk, Weiterverbreitung nur nach Rücksprache mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (0228 – 26 000 32).

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Redewendung: "Feuer und Flamme"

12-06-2011 von Radioredaktion

Unsere Sprache ist voller Bilder und Wortspiele, die wir oft ganz unreflektiert benutzen; sie kommen uns einfach so über die Lippen. Zum Beispiel die Redensart: Feuer und Flamme sein. Jeder weiß, was damit gemeint ist. Wenn man aber genauer hinschaut, kann man sich ja schon fragen: Was heißt das überhaupt? Wieso ausgerechnet Feuer und Flamme? Und wo kommt diese Redensart eigentlich her? Lothar Reichel geht der deutschen Sprache wieder einmal auf den Grund – hat dem „Volk aufs Maul geschaut“ (so unfein hat das einst Martin Luther ausgedrückt) und natürlich eine Antwort gefunden.

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Redewendung: "Für uns am Kreuz gestorben"

17-04-2011 von Radioredaktion

Die heute beginnende Karwoche ist für das Christentum das Gedächtnis an den Leidensweg von Jesus Christus. Höhepunkt ist der Karfreitag, an dem der Überlieferung nach Jesus am Kreuz gestorben ist. Im christlichen Sprachgebrauch heißt es: „Für uns am Kreuz gestorben“. Oder: „Jesus hat am Kreuz die Welt erlöst.“ Solche religiösen Sätze geraten rasch zur Floskel, weil sie so oft gesagt und geschrieben worden sind. Ihren eigentlichen Sinn zu erklären und zu verstehen – das ist heutzutage meist ein schwieriges Unterfangen. Denn 2000 Jahre der christlichen Theologie haben an solchen Sätzen mitgeschrieben. „Für uns am Kreuz gestorben“ – Lothar Reichel versucht eine Erklärung.

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